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Feuerwehr 

Rehren/Westerwald

Einsatz Nr. 25, Fahrzeugbrand LKW groß

vor 24 Stunden
2 Min. Lesezeit

25.09.2026, 3:15 Uhr


In den frühen Morgenstunden wurden wir zu einem gemeldeten brennenden LKW Elektro auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Als Einsatzort war zunächst der Bereich zwischen Bad Eilsen und Rehren auf Höhe der Raststätte Auetal Süd angegeben. Der LKW wurde schließlich im Bereich der Tankstelle auf der Raststätte aufgefunden.

Am geladenen Container waren deutliche Brandspuren sowie Gefahrgutkennzeichnungen erkennbar. Beim Öffnen des Containers trat eine erhebliche Menge Rauch aus. Bei der Ladung handelte es sich um Lithium-Ionen-Batterien. Der Container war vollständig mit Batteriemodulen beladen; mindestens ein Modul war vom Brand betroffen.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Tankstelle wurde der LKW zunächst innerhalb der Raststätte umgesetzt. Schnell zeigte sich, dass ein direkter Zugang zum betroffenen Batteriemodul nicht möglich war. Um eine gezielte Brandbekämpfung durchführen zu können, hätte die Ladung aus dem Container entladen werden müssen. Eine Entladung zwischen den zahlreichen weiteren abgestellten LKW auf der Raststätte stellte jedoch ein nicht vertretbares zusätzliches Risiko dar.

Daher wurde der betroffene Bereich zunächst soweit möglich gekühlt und der LKW für die Verlegung vorbereitet. Anschließend wurde der Container im Konvoi in ein nahegelegenes Gewerbegebiet nach Rehren umgesetzt.

Dort konnte der Container unter Aufsicht der Umweltschutzeinheit und mit Unterstützung des THW kontrolliert entladen werden. Dabei zeigte sich, dass nur wenige Batteriemodule durch den Brand beschädigt worden waren. Eine Ausbreitung des Brandes von Batterie zu Batterie hatte nicht stattgefunden. Alle Batteriemodule, die äußerlich mit dem Brandgeschehen in Kontakt gekommen waren, wurden vorsorglich separiert und in einer Mulde sicher gelagert.

Neben der eigentlichen Brandbekämpfung und technischen Maßnahmen kam bei diesem Einsatz auch der Einsatzstellenhygiene eine besondere Bedeutung zu. Da sich der Einsatz bis in die Vormittagsstunden hinzog, wurde zudem die Versorgung der Einsatzkräfte mit ausreichend Getränken und Verpflegung sichergestellt.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte die Einsatzstelle an die weiteren zuständigen Stellen übergeben werden.



 
 
 

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